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Echte Grippe oder doch grippaler Infekt? Wo liegt der Unterschied?

Die kalte Jahreszeit und damit auch die Zeit rinnender und schnupfender Nasen hat Einzug gehalten. Was genau versteht man under der "echten" Grippe und wie kann man sie von einem grippalen Infekt unterscheiden? Lesen Sie hier mehr....

Was versteht man unter "echter" Grippe?

Influenza, auch "echte" Grippe genannt, ist eine durch Grippeviren ausgelöste Infektionskrankheit und eine der häufigsten Atemwegserkrankungen des Menschen.

Im Volksmund wird die Bezeichnung Grippe häufig für grippale Infekte verwendet, bei denen es sich aber um verschiedene, in der Regel deutlich harmloser verlaufende Viruserkrankungen handelt.

Wie wird das Grippevirus übertragen?

Influenzaviren sind hochansteckend. Aus diesem Grund sind bereits kleinste Virenmengen ausreichend für eine Infektion. Die Infektion wird durch kleinste Tröpfchenmengen ausgelöst, welche beim Sprechen, Niesen oder direkten Kontakt wie zum Beispiel Händeschütteln übertragen werden.

Welche Symptome zeigen sich?

Symptome treten nach einer Inkubationszeit von wenigen Stunden bis Tagen auf, jedoch können die Viren bereits zwei Tage vor dem Auftreten der ersten Symptome auf andere übertragen werden.

Da die Krankheitsanzeichen relativ unspezifisch sind, können sie mit vielen anderen akuten Atemwegserkrankungen verwechselt werden. Charakteristisch ist der oft sehr plötzliche und heftige Beginn der Erkrankung. In der Regel dauern die Symptome 7 - 14 Tage an. 

Folgende Symptome deuten auf eine Infektion mit Influenzaviren hin:

  • plötzlicher Krankheitsbeginn
  • starkes Krankheitsgefühl im ganzen Körper (Gliederschmerzen)
  • hohes Fieber bis 40 Grad Celsius
  • Kopfschmerzen, Müdigkeit
  • trändene Augen
  • trockener Husten
  • angeschwollene Nasenschleimhaut
  • Schnupfen

Was macht die Grippe gefährlich?

Das Gefährliche an Influenza sind oftmals nicht die Viren selbst, sondern die bakterielle Superinfektion, die häufig auf eine Grippeerkrankung folgt. Da der Organismus aufgrund der Bekämpfung der Influenza-Viren bereits geschwächt ist, können Bakterien leichter in den Körper eindringen, sich vermehren und dort zu weiteren Krankheiten führen.

Wer ist gefährdet?

Influenza kann jeden treffen, auch völlig gesunde Menschen. Gerade in der nasskalten Jahreszeit von Dezember bis Februar sind die Schleimhäute aufgrund der Kälte und der geringen Luftfeuchtigkeit in geheizten Räumen stark gereizt, so dass die körpereigene Barriere gegen Viren oft versagt.

Mit ausgewogener vitaminreicher Ernährung und körperlicher Fitness kann man zwar sein Immunsystem etwas stärken, aber vor einer Ansteckung mit Influenza-Viren ist man keineswegs gefeilt. Den besten Schutz bietet die jährliche Schutzimpfung.

Wann wird eine Impfung empfohlen?

Für Personen, die folgenden Gruppen angehören wird eine Impfung empfohlen:

  • Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter Gefährdung infolge eines Grundleidens (chronische Lungen-, Herz-, Kreislauferkrankungen, Erkrankungen der Nieren, Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes mellitus und Immundefekte)
  • Personen, die älter als 60 Jahre sind
  • Betreuungspersonen (z.B. in Spitälern, Altersheimen und im Haushalt) von Risikogruppen (kranke Kinder, Altersheim)
  • Personal mit häufigen Publikumskontakten
  • Bei Reisen in Epidemiegebiete für alle Reisenden

Wie immer beraten wir Sie auch zu diesem Thema gerne in unserer Tiroler Adler Apotheke!

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